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Das FrĂŒhstĂŒck: Die g’scheite Unterlage fĂŒr den Tag
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Das FrĂŒhstĂŒck

Die g’scheite Unterlage fĂŒr den Tag

Guten Morgen!

Wird es besser? Wird es schlimmer? Der Jahreswechsel naht und damit die Frage, was sich 2026 Àndert. 


Eines steht fest: Viele Maßnahmen stehen weiter im Zeichen des Spardrucks. Einige Neuerungen bringen aber auch Entlastungen.


Ein Überblick ĂŒber die wichtigsten Gesetze und GesetzesĂ€nderungen, die 2026 in Kraft treten. 

Schreiben Sie mir →

Heute auf der Karte

Tagesempfehlung: Kopftuch, Rauchen, Pensionen: Das Àndert sich 2026

Tagesprogramm: Sicherheit zu Silvester, Sternsinger, Peter Kaiser zieht Bilanz

PflichtlektĂŒre: Putins Spione: Out of the Dark

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TAGESEMPFEHLUNG

Kopftuch, Rauchen, Pensionen: Das Àndert sich 2026

Konstantin Auer

Das Kopftuchverbot in Schulen und die Teilpension kommen, Strom und VerhĂŒtungsmittel sollen billiger, Rauchen teurer werden. Viele Neuerungen 2026 sind gezeichnet vom Spardruck, manche bringen aber auch Entlastungen.

Zwar sind Kompromisse in der Dreierkoalition oft ein Kraftakt, dennoch brachte die Regierung zuletzt zahlreiche Gesetze und GesetzesÀnderungen durch den Nationalrat. Einige der Neuerungen treten gleich mit Jahresbeginn in Kraft.

Steuern: Neue Trinkgeld-Regelung, teures Rauchen

Schon ab 1. JĂ€nner entfĂ€llt die Umsatzsteuer fĂŒr Periodenprodukte und VerhĂŒtungsmittel - eine finanzielle Erleichterung vor allem fĂŒr Frauen. 

Eine Regelung, die ebenfalls ab Neujahr gilt, betrifft vor allem BeschĂ€ftigte der Gastronomie: Trinkgeld ist zwar lohnsteuerbefreit, aber sozialversicherungspflichtig. DafĂŒr kommt nun erstmals eine bundesweit einheitliche Pauschale von 65 Euro (mit Inkasso). Sie stellt die Bemessungsgrundlage dar, von der die BeitrĂ€ge fĂŒr die Sozialversicherung berechnet werden. 

Die vielen Raucherinnen und Raucher dĂŒrfte interessieren, dass ab Februar die Tabaksteuer steigt und ab April auch fĂŒr Nikotinbeutel und Liquids gilt.

Andere Änderungen sind sehr spezifisch: Erhöht wird etwa der Eingangssteuersatz fĂŒr Zuwendungen an Privatstiftungen: von 2,5 auf 3,5 Prozent. Zudem entfĂ€llt die Möglichkeit zum Vorsteuerabzug bei der Vermietung von Immobilien mit einem Wert ĂŒber zwei Millionen Euro. 

Energie: Niedrigere Stromkosten, höhere GasnetzgebĂŒhren

Ein wichtiges Versprechen der Regierung war es, die Energiekosten zu senken. Zumindest beim Strom dĂŒrfte das eintreten: Zwar steigen die Stromnetztarife mit 1. JĂ€nner im Schnitt um 1,3 Prozent, doch kommt eine temporĂ€re Wiederabsenkung der ElektrizitĂ€tsabgabe und mit dem ElektrizitĂ€tswirtschaftsgesetz ein Sozialtarif.

Bei den Netzentgelten fĂŒr Strom wird es 2026 erstmals einen Rabatt geben fĂŒr alle, die Strom im Sommer zur Mittagszeit verbrauchen. Der Ökostromförderbeitrag fĂ€llt 2026 hingegen niedriger aus.

Beim Gas steigen die NetzgebĂŒhren mit Jahreswechsel erneut stark: im Schnitt um 18,2 Prozent.

KĂŒrzungen im Sozialbereich

Viele Änderungen sind gezeichnet vom Spardruck und bringen damit Einschnitte. Geld in die Staatskassen sollen KĂŒrzungen im Sozialbereich bringen: Zwar plant die Koalition eine bundesweite Reform der Sozialhilfe, doch mehrere BundeslĂ€nder haben bereits fĂŒr 2026 schon schĂ€rfere Regeln beschlossen.

Ab JĂ€nner wird zudem bundesweit der Zuverdienst fĂŒr arbeitslose Personen stark eingeschrĂ€nkt - lautstarke Kritik daran kam aus der freien Kulturszene.

Schulen: Kopftuchverbot und „Chancenbonus“

Strengere Regeln kommen auch in den Bereichen Integration und Bildung: Orientierungskurse fĂŒr GeflĂŒchtete werden statt drei fĂŒnf Tage dauern, am Ende muss eine IntegrationserklĂ€rung unterzeichnet werden.

An Schulen werden ab Herbst KopftĂŒcher fĂŒr MĂ€dchen unter 14 Jahren verboten. Schon nach den Semesterferien soll an den Schulen eine AufklĂ€rungsphase starten.

SchĂŒlerinnen und SchĂŒler mit Deutschförderbedarf mĂŒssen kĂŒnftig verpflichtend die Sommerschule besuchen, „unkooperativen Eltern“ drohen Strafen.

Im Falle eines Schulabbruchs muss es ab September ein PerspektivengesprĂ€ch geben. 400 sogenannte Brennpunktschulen bekommen ab Herbst per „Chancenbonus“ mehr Personal.

An den Unis kommt ein digitaler Studierendenausweis, erstmals wird ein Psychotherapie–Masterstudium angeboten.

Teilpension kommt, Pflege als Schwerarbeit

Aber nicht nur bei den JĂŒngsten gibt es Änderungen, etliche Neuerungen betreffen auch das Pensionssystem: Zentral ist die EinfĂŒhrung der Teilpension, die großteils die Altersteilzeit ablöst. Weiter ansteigen wird das gesetzliche Antrittsalter von Frauen.

Gute Nachrichten bringt das neue Jahr fĂŒr Personen im Pflegeberuf. Ab 2026 gilt Pflege als Schwerarbeit. 

Im Gesundheitsbereich wird die Kostenobergrenze fĂŒr eine RezeptgebĂŒhrenbefreiung ab 1. JĂ€nner schneller erreicht. Es werden alle erstattungsfĂ€higen verschriebenen Arzneimittel - auch wenn sie weniger als die RezeptgebĂŒhr kosten. 

Ab 1. Oktober wird der Eltern-Kind-Pass digitalisiert. Das gelbe Heft hat dann endgĂŒltig ausgedient.

Weiterbildungszeit statt Bildungskarenz

Änderungen gibt es bei der Krankenversicherung fĂŒr LebensgefĂ€hrten und LebensgefĂ€hrtinnen in Elternkarenz. Bisher mussten durchgĂ€ngige zehn Monate eines gemeinsamen Haushalts nachgewiesen werden, kĂŒnftig ist dieser Nachweis nicht mehr notwendig, wenn sich der Partner oder die Partnerin der Kindererziehung widmet.

Nicht mehr möglich ist die „VerlĂ€ngerung“ der Elternkarenz mit einer Bildungskarenz, die ab Jahresanfang Weiterbildungszeit heißt und deutlich eingeschrĂ€nkt wird.

Verkehr: Mehr Geld fĂŒr Pendler, teure Öffi-Tickets

Der Spardruck ist auch beim Verkehr merkbar: Die motorbezogene Versicherungssteuer fĂŒr Neuzulassungen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren und die Normverbrauchsabgabe NoVA steigen, Vignette und Öffi-Tickets werden ebenfalls teurer.

Es gibt aber auch finanzielle Erleichterungen: Der Verkehrsabsetzbetrag steigt auf 496 Euro. Der Pendlereuro verdreifacht. FĂŒr das Laden des E-Firmenautos zu Hause kann 2026 vom Arbeitgeber 32,806 Cent je Kilowattstunde steuerfrei ersetzt werden.

„Parkplatz-Abzocke“ wird eingedĂ€mmt

Zudem soll die sogenannte „Parkplatz-Abzocke“ eingedĂ€mmt werden, indem Besitzstörungsklagen eingedĂ€mmt werden.

Noch nicht in Gesetze gegossen, aber angekĂŒndigt, sind strengere Regeln fĂŒr E-Bikes, E-Scooter und E-Mopeds sowie Maßnahmen gegen die sogenannte „Shrinkflation“. Die EU-Lohntransparenzrichtlinie und der EU-Migrationspakt mĂŒssen umgesetzt werden. Außerdem könnte es 2026 Bewegung in Sachen Medienförderung, Bundesstaatsanwaltschaft und Wehrpflicht geben. 

TAGESPROGRAMM

Was heute passieren wird

Sicherheit zu Silvester: Innenminister trifft Blaulichtorganisationen 

Feuerwerkskörper, Betrunkene, Großveranstaltungen: Silvester ist fĂŒr Feuerwehr, Rettung und Polizei eine Herausforderung. Am Vormittag treffen Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) und StaatssekretĂ€r Jörg Leichtfried (SPÖ) in der Wiener Innenstadt Vertreter der Blaulichtorganisationen im Rahmen eines „Lokalaugenscheins“, um ĂŒber den bevorstehenden Einsatz zu sprechen.

Sternsinger besuchen Regierung und BundesprÀsidenten

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Innenminister Gerhard Karner (beide ÖVP) werden am Vormittag von Sternsingern besucht. Gruppen aus ganz Österreich kommen Mittag bei BundesprĂ€sident Alexander Van der Bellen zusammen. 

KÀrnten: Peter Kaiser zieht Bilanz 

Im MĂ€rz endet Peter Kaisers (SPÖ) Zeit als Landeshauptmann von KĂ€rnten. Heute blickt er in einer Pressekonferenz zurĂŒck auf sein letztes Jahr in diesem Amt - und gibt einen Ausblick auf das kommende Jahr. 

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HASSPOST

Ein selten dÀmliches Framing vom Profil. Steht Ihr auch auf der paylist der Zionisten?

Von Boris Z. auf Facebook

ĂŒber den JahresrĂŒckblick zu Greta Thunberg →

RANDOM FAKTEN

Babler baute Wein an

Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) und seine Frau bauten Wein an und schenkten ihn in ihrer eigenen Buschenschank aus.

PFLICHTLEKTÜRE

Putins Spione: Out of the Dark

Von Anna Thalhammer

2025 bekamen wir schwarz auf weiß, was viele ahnten: Wladimir Putin fĂŒhrt auch ĂŒber Wien einen Schattenkrieg gegen den Westen. Chats einer enttarnten Spionagezelle zeigen, wie tief Russlands Geheimdienst in unseren Sicherheitsapparat reicht.

Mehr lesen Sie hier →


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ZAHL DES TAGES

44

44 Prozent der Handelsangestellten mussten Gewalt in ihrem Job erleben. Immer mehr Menschen drehen im öffentlichen Raum durch. Besonders beliebt auch: FlughÀfen und Bahnhöfe. Was steckt hinter der unkontrollierten Wut?

Mehr lesen Sie hier →

ZITAT DES TAGES

„Wir fĂŒrchten uns zu Tode“

Oliver Rathkolb

Zeithistoriker

„NatĂŒrlich haben wir große Probleme, beispielsweise im Budgetbereich, aber verglichen mit dem Jahr 1945 ist das nichts“, sagt Zeithistoriker Rathkolb im profil-Interview.

Mehr lesen Sie hier →

Darf’s ein bisserl mehr sein?

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