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Das FrĂŒhstĂŒck: Die g’scheite Unterlage fĂŒr den Tag
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Das FrĂŒhstĂŒck

Die g’scheite Unterlage fĂŒr den Tag

Guten Morgen!

Haben Sie heute schon schwierige Entscheidungen treffen mĂŒssen? Kaffee oder Tee? MĂŒsli oder Schoko-Croissant? Ham-and-Eggs oder Avocado-Brot? Gerade zur Morgenstund hĂ€ufen sich die wirklich relevanten Weichenstellungen des tĂ€glichen Lebens.


Ihr „FrĂŒhstĂŒck“-Schreiber stand diese Woche jedoch vor der ultimativen aller Auswahl-Fragen: Wien oder St. Pölten? Sie werden jetzt sagen: Die Antwort liegt auf der Hand. Sehe ich auch so. Ich habe mich fĂŒr St. Pölten entschieden.


In beiden StĂ€dten fanden am Mittwoch Gerichtsverhandlungen mit Bezug zum frĂŒheren Bundesamt fĂŒr Verfassungsschutz und TerrorismusbekĂ€mpfung (BVT) statt. Dazu gab beziehungsweise gibt es diese Woche noch zwei weitere Prozesse mit BVT-Connection – durchaus rekordverdĂ€chtig.


Das inhaltliche Fazit Ihres „FrĂŒhstĂŒck“-Autors nach einem Espresso auf nĂŒchternen Magen: Eine Woche, vier BVT-Verfahren – und wichtige Fragen, die trotz jahrelanger Ermittlungen vielleicht fĂŒr immer ungeklĂ€rt bleiben.


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Heute auf der Karte

Hauptsache: Vier Prozesse in einer Woche: BVT-Rekord bei Gericht

Tagesprogramm: Wöginger vor Gericht, Parteitag der ÖVP Oberösterreich, Entscheidung zur Herzchirurgie Oberwart

PflichtlektĂŒre: High im HĂ€fn: Das neue JugendgefĂ€ngnis in Wien hat ein Spice-Problem

Unsere Empfehlungen fĂŒrs Wochenende: Stationentheater, Filmfestival, Gegenwartsliteratur 

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HAUPTSACHE

Vier Prozesse in einer Woche: BVT-Rekord bei Gericht

Stefan Melichar

Ott, Peterlik, Schellenbacher, Causa „Nina“: Gleich vier Mal geht es diese Woche vor Gericht um AffĂ€ren mit Bezug zum frĂŒheren Bundesamt fĂŒr Verfassungsschutz und TerrorismusbekĂ€mpfung. Zentrale Fragen bleiben dennoch möglicherweise fĂŒr immer ungeklĂ€rt.

Dass ein frĂŒherer Nationalratsabgeordneter vor Gericht steht, kommt nicht alle Tage vor. Noch dazu in so einem aufsehenerregenden Zusammenhang. Der frĂŒhere FPÖ-Mandatar Thomas Schellenbacher muss sich heute wegen des Vorwurfs der BegĂŒnstigung vor dem Landesgericht Wiener Neustadt verantworten. Er soll den frĂŒheren Wirecard-Vorstand und mutmaßlichen Kreml Agenten Jan Marsalek im Juni 2020 bei der Flucht unterstĂŒtzt haben, als sich dieser vom Flugplatz in Bad Vöslau per Privatjet zunĂ€chst nach Minsk und dann wohl weiter Richtung Moskau absetzte. 

Schellenbacher hat sĂ€mtliche VorwĂŒrfe immer bestritten. In die Organisation der – wohl eher ĂŒberstĂŒrzten – Abreise Marsaleks nach dem Wirecard-Zusammenbruch soll bekanntlich auch Martin Weiss involviert gewesen sein. Der war frĂŒher Ober-Nachrichtendienstler des Bundesamts fĂŒr Verfassungsschutz und TerrorismusbekĂ€mpfung (BVT). Und da schließt sich ein bisschen der Kreis. Wenn Schellenbacher heute vor Gericht erscheint, ist es bereits der vierte Prozess mit BVT-Bezug innerhalb dieser Woche – mit Sicherheit ein Rekord. Und gleich drei Mal ging es dabei um mutmaßliche Marsalek-Connections. 

Causa Ott vor dem Abschluss

Den Anfang machte am Montag Egisto Ott – profil berichtete. Der Geschworenen-Prozess gegen den Ex-BVTler wegen – unter anderem – des Verdachts der Russland-Spionage neigt sich dem Ende: Zuletzt bestanden die Verhandlungen zunehmend aus dem Vorlesen von Chat-Nachrichten und Aktenteilen. Wer sich darunter einen unterhaltsam, Podcast-haften Ohrenschmaus vorstellt, irrt freilich (den bekommen Sie bei uns hier). Der vorsitzende Richter muss einfach nur schauen, dass die Inhalte ins Gerichtsprotokoll kommen – und so hört sich die Lesung auch an. Richtig spannend wird es in den nĂ€chsten beiden Verhandlungen Mitte Mai. Dann könnte es bereits ein Urteil geben. Ott bestreitet sĂ€mtliche VorwĂŒrfe, es gilt in vollem Umfang die Unschuldsvermutung.

Bereits ein Urteil gab es diese Woche im Prozess gegen den frĂŒheren GeneralsekretĂ€r im FPÖ-Außenministerium Johannes Peterlik. Der ehemalige Spitzenbeamte wurde am Mittwoch erstinstanzlich vom Vorwurf freigesprochen, er habe unbefugterweise einen geheimen Untersuchungsbericht zum Anschlag auf den russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal mit dem Nervengift Nowitschok angefordert, möglicherweise gleich mehrere verschiedene davon geliefert bekommen – und derartige Berichte auch Egisto Ott gezeigt. Ott habe dann Fotos gemacht, die letztlich bei Marsalek gelandet seien, so der Verdacht.

Peterlik-Freispruch laut Gericht „ohne Zweifel“

Peterlik hat diesen Verdacht vehement zurĂŒckgewiesen. Auch Ott, der diesbezĂŒglich selbst gar nicht angeklagt war, bestritt als Zeuge die Version der Staatsanwaltschaft. Letztlich urteilte das Gericht – und zwar ohne jeden Zweifel –, dass Peterlik kein strafbares Verhalten gesetzt habe. Als höchster Beamter des Außenministeriums habe er den Nowitschok-Bericht sehr wohl anfordern dĂŒrfen. Das von der Anklagebehörde unterstellte Motiv, er habe derartige Berichte Ott gezeigt, um sich „zu revanchieren oder zumindest wichtig zu machen“, hielt das Gericht – wie die Austria Presseagentur (APA) berichtete – fĂŒr ausgeschlossen. Ott hatte ausgesagt, den von ihm abfotografierten Bericht in seinem Briefkasten gefunden und nicht von Peterlik erhalten zu haben. Das Gericht hielt das fĂŒr glaubwĂŒrdig. profil berichtete an mehreren Verhandlungstagen aus dem Gerichtssaal. RechtskrĂ€ftig ist der Freispruch noch nicht: Die Staatsanwaltschaft Wien hat Rechtsmittel angekĂŒndigt.

Eine Verurteilung gab es am Mittwoch hingegen in St. Pölten – und zwar schon zum zweiten Mal in derselben Causa: Ein Ex-BVT-Beamter soll einer deutschen Privatagentin mit Stasi-Vergangenheit zugearbeitet haben. Die Frau – Codename: „Nina“ – war jahrelang im Sold großer Unternehmen unterwegs und fĂŒhrte private Ermittlungen durch. Der damalige BVT-Mitarbeiter soll in Zusammenhang mit mehreren Projekten der PrivatschnĂŒfflerin Firmenbuchabfragen durchgefĂŒhrt und mit einer BVT-Software Organigramme erstellt haben. Und dafĂŒr habe er Geld erhalten, so der Vorwurf. 

AffĂ€re „Nina“: zwei Monate bedingt 

Die AffĂ€re flog 2016 auf und ist damit so etwas wie der allererste in einer ganzen Reihe von BVT-Skandalen. Bereits vor einem Jahr wurde der Beamte wegen Bestechlichkeit erstinstanzlich verurteilt. Doch der Oberste Gerichtshof hob die Entscheidung auf, weil er AusfĂŒhrungen zur Frage einer allfĂ€lligen VerjĂ€hrung im schriftlichen Urteil vermisst hatte. Die neuerliche DurchfĂŒhrung am Mittwoch fand gerade einmal vor vier Zuschauern statt: Ihrem „FrĂŒhstĂŒck“-Autor, einer APA-Journalistin, einem Gerichtspraktikanten und einem leger gekleideten Begleiter einer Schöffin. Die Verhandlung dauerte keine eineinhalb Stunden – das Resultat lautete wie im Vorjahr: zwei Monate bedingte Haft. Auch dieses Urteil ist nicht rechtskrĂ€ftig: Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft kĂŒndigte Berufung gegen die Strafhöhe an. Der Ex-BVT-Beamte, der strafrechtliches Verhalten bestreitet, ließ sich drei Tage Bedenkzeit offen.

Die offenen Fragen

Zwei Monate bedingt – dafĂŒr, dass dem Urteil ein jahrelanges, riesiges Ermittlungsverfahren und ein grenzĂŒberschreitender Skandal vorangegangen ist, wirkt das Ă€ußerst ĂŒberschaubar. TatsĂ€chlich sah das Gericht aber gerade einmal Zahlungen von insgesamt 7900 Euro fĂŒr erwiesen an. FirmenbuchauszĂŒge, die ohnehin öffentlich zugĂ€nglich sind? Organigramme? Das ist alles, was am Ende strafrechtlich ĂŒbrigbleibt. Wesentliche Fragen in der Causa „Nina“ – ĂŒber die Involvierung des Ex-BVT-Beamten hinaus – werden wohl in alle Ewigkeit unbeantwortet bleiben. Schließlich stand die Privatagentin im Sold großer Unternehmen und war an durchaus mysteriösen AuftrĂ€gen beteiligt. Vor Gericht spielten diese HintergrĂŒnde letztlich keine Rolle mehr.

Doch auch der Freispruch in der Causa Peterlik – so er denn rechtskrĂ€ftig wird – lĂ€sst die Hauptfrage offen: Wenn es nun Peterlik nicht war, wer hat dann die Nowitschok-Berichte weitergegeben, sodass sie letztlich bei Jan Marsalek landeten? Gerichtlich wird das vielleicht niemals entschieden werden. 

TAGESPROGRAMM

Was heute passieren wird

Postenschacher: Wöginger-Prozess geht ins Finale

Heute ist der vorletzte Verhandlungstag am Landesgericht Linz im Prozess gegen ÖVP-Klubobmann August Wöginger und zwei Finanzbeamte wegen mutmaßlicher Anstiftung zum Amtsmissbrauch bei der Bestellung eines ÖVP-BĂŒrgermeisters zum Vorstand des Finanzamts Braunau-Ried-SchĂ€rding (BRS). ZunĂ€chst werden Entscheidungen zu weiteren BeweismittelantrĂ€gen kundgetan, dann sollen Staatsanwaltschaft und Verteidigung ihre SchlussplĂ€doyers halten – profil wird berichten. Ein Urteil wird am 4. Mai erwartet. 

Parteitag der ÖVP Oberösterreich: Stelzer vor Wiederwahl, Hattmannsdorfer kandidiert statt Wöginger

Just heute, an dem Tag, an dem sich der Prozess gegen den Oberösterreicher August Wöginger dem Ende zuneigt, hĂ€lt die ÖVP Oberösterreich ihren Parteitag im Design Center Linz ab. Um Abstand zur Landespartei herzustellen, kandidiert Wöginger nicht mehr als Vize von Landesparteichef Thomas Stelzer. Statt Wöginger tritt Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer an. Stelzer, seit neun Jahren Landeshauptmann und an der Spitze der Partei in Oberösterreich, stellt sich nach 2022 zum zweiten Mal der Wiederwahl. Es ist der letzte Parteitag vor der Landtagswahl 2027.

Streit um Herzchirurgie Oberwart: Bundeszielsteuerungskommission tagt

Das Land Burgenland hat in der Klinik Oberwart eine Abteilung fĂŒr Herzchirurgie eröffnet, deren Bewilligung vom Gesundheitsministerium beeinsprucht wurde. Man könne weder das nötige Einzugsgebiet noch die Mindestanzahl an Eingriffen pro Jahr vorweisen, so das Argument des Ministeriums, dem man im Burgenland widerspricht. Heute befasst sich die Bundeszielsteuerungskommission mit der Debatte. Sollte der Beschluss negativ ausfallen, mĂŒsse das Land fĂŒr die Chirugie alleine aufkommen, sagte StaatssekretĂ€tin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ).

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HASSPOST

„Der Profil ist das Musterknabe der SPÖ. LĂ€cherlich und nur fĂŒrs betreute Denken zustĂ€ndiig.“

Von Julia H. auf Facebook

ĂŒber diesen Kommentar von Rainer Nikowitz →

PFLICHTLEKTÜRE

High im HÀfn: Das neue JugendgefÀngnis in Wien hat ein Spice-Problem

Von Clemens Neuhold

Per Liebesbrief, Unterhose oder GummibĂ€rchen – auf so kreative Weise versorgen Dealer inhaftierte Freunde. Was die Justiz dagegen unternimmt.

Mehr lesen Sie hier →


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ZAHL DES TAGES

5:29

Ab so vielen Minuten gilt ein Zug in Österreich als verspĂ€tet. 1438 Kilometer lang ist die lĂ€ngste internationale Zugverbindung der ÖBB, zehn Handys werden tĂ€glich in ZĂŒgen evrgessen. Weitere spannende Daten zeigt ÖBB-Chef Andreas MatthĂ€ im Interview in Zahlen.

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ZITAT DES TAGES

„Von den 65 Jahren war er vermutlich 30 Jahre nicht zu Hause. Das ist besser als Tag und Nacht aneinander zu picken.“

Antonia Bissuti

seit 65 Jahren verheiratet

Ob Goldene, diamantene, eiserne oder sogar Gnadenhochzeiten: Das Wiener Rathaus lĂ€dt Paare zum JubilĂ€um ein. Ein Nachmittag voller schöner Erinnerungen, umtriebiger Bezirksvorsteher – und guten RatschlĂ€gen fĂŒrs Zusammenbleiben. Die Bissutis verraten nach 65 Jahren Ehe ihr Geheimnis.

Mehr lesen Sie hier →

RANDOM FAKTEN

Schwedische Elchwanderung ist TV-Event

Dieses Naturschauspiel hat hohe Einschaltquoten und ist das vermutlich langsamste Fernseh-Event der Welt: Jedes Jahr schauen mehrere Millionen Menschen im Livestream des schwedischen Fernsehens zu, wie Elche im April aus ihren Winterquartieren im Norden landeinwĂ€rts wandern und schwimmen. Das schwedische Fernsehen verbaut dafĂŒr aufwendig Kameras im Wald und ĂŒbertrĂ€gt zwei Wochen lang im TV und Livestream. Gestern wurde die heurige Übertragung gestartet. Oft passiert dabei stundenlang gar nichts.

FEIERABEND

Was Sie am Wochenende machen könnten

Von Wolfgang Paterno

🎭 Zum Staunen: Stationentheater – 2014 grĂŒndete die Wiener Schauspielerin und Regisseurin Veronika Glatzner das Unternehmen „Tempora“, einen „Verein fĂŒr vorĂŒbergehende Kunst“, der darauf zielt, zur Zwischennutzung freigegebene Orte fernab der Bobo-Zonen mit theatralischen Interventionen zu bespielen. So ist ein Off-Theater im doppelten Sinn entstanden: jenseits des teuren StaatsbĂŒhnenbetriebs – und sogar jenseits regulĂ€rer TheaterrĂ€ume. Die jĂŒngste Tempora-Produktion, „Showing Of(f)! Single Mother Rooms“, verspricht ein immersives Stationentheater zur Wohnungsnot von Alleinerzieherinnen an gleich vier Spielorten.

Zum Verein →

🎥Zum Schauen: „Red Lotus“ – Ein halbes JubilĂ€um feiert Wiens asiatisches Filmfestival, geleitet von Cao Liuying und Katja Wiederspahn, heuer: Die fĂŒnfte Ausgabe von „Red Lotus“ widmet sich noch bis Sonntag den spannendsten Entwicklungen im aktuellen asiatischen Filmschaffen, grĂ¶ĂŸtenteils gezeigt im Stadtkino am Wiener Karlsplatz, allesamt Österreich-Premieren. Die aus Hongkong stammende, seit Jahrzehnten in Paris lebende Editorin und Regisseurin Mary Stephen, 73, wurde zum Festivalstart bereits fĂŒr ihr Lebenswerk geehrt.

Zum Programm →

📖 Zum Lesen: Josef Winkler – Höllenritte und Himmelfahrten, in einem Roman vereint, so heimelig aneinandergeschmiegt wie Ă€onenweit voneinander entfernt? Ein klarer Fall fĂŒr Josef Winkler, 73, einen der ganz großen Autoren der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Auf mehr als 400 Seiten entfaltet sich in „Das GlĂŒck ist ein Engel mit ernstem Gesicht“ (Suhrkamp), in aller Genauigkeit und Pracht, durchfurcht von AbgrĂŒnden sonder Zahl, das am Ende doch sehr erdgebundene Winkler-Weltall im KĂ€rntnerischen Hinterland. Dringende Empfehlung!

Mehr erfahren →


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