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Das FrĂŒhstĂŒck: Die g’scheite Unterlage fĂŒr den Tag
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Das FrĂŒhstĂŒck

Die g’scheite Unterlage fĂŒr den Tag

Guten Morgen!

Der Kanzler macht persönlich ein Kandidaten-Casting, in Tirol wird dem Favoriten auf den ORF-Generaldirektorenjob eine inoffizielle Krönungsparty geschmissen. Anderen aussichtsreichen AnwÀrtern wird gesagt, sie sollen Leine ziehen, und subkutan gedroht, besser gar nicht in den Ring zu steigen.


Die ÖVP tut, was sie angeblich nie tut: Mit der SPÖ in großkoalitionĂ€rer Manier Posten zuschanzen. Dieses Mal gibt es wenig Zweifel an der unheiligen Dreifaltigkeit der Politik: Man ist informiert, involviert, man inthronisiert.


Plottwist: Am Ende sorgt vielleicht sogar die EU dafĂŒr, dass diese unwĂŒrdige Polittelenovela dann doch nicht ausgestrahlt wird. Wegen den Gesetzen warat’s
 Ich sag’s nur.

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Heute auf der Karte

Hauptsache: ORF: Der Berg ruft, die Partei auch

Tagesprogramm: Stocker spricht ĂŒber außenpolitische Doktrin, OECD prĂŒfte Österreichs Umweltpolitik

PflichtlektĂŒre: „Sarajevo Safari“: Ermittlungen gegen zwei Österreicher wegen Sniper-Tourismus

Unsere Empfehlungen fĂŒrs Wochenende: Patti Smith, Studentenrevolte und schwimmende Autos

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HAUPTSACHE

ORF: Der Berg ruft, die Partei auch

Anna Thalhammer

Der Kanzler lĂ€dt ORF-Kandidaten zum persönlichen Casting, in Tirol wird dem Favoriten schon die Krone poliert – und ausgerechnet EU-Regeln könnten die nĂ€chste Politbesetzung am KĂŒniglberg noch sprengen. Ob das hierzulande auch schon allen bewusst ist? Eher nicht.

Können Sie sich noch erinnern, als wir monatelang auch vor Gericht darĂŒber diskutiert haben, ob ein gewisser Ex-Kanzler Sebastian Kurz in die Bestellung von Thomas Schmid zum Öbag-Chef involviert war? Oder nur informiert? Ob ein Ja, ein Ja war? Wissen Sie noch: Vor ein paar Wochen wurde der ÖVP-Klubobmann August Wöginger wegen Postenschieberei erstinstanzlich verurteilt – und trat darum von seiner Funktion zurĂŒck. 

Und können Sie sich dann erklĂ€ren, warum ein ÖVP-Bundeskanzler Christian Stocker völlig ungeniert einen ORF-Generaldirektoren-Kandidaten nach dem anderen zu sich einlĂ€dt, um auszuloten, wer ihm denn am ehesten zu Gesicht steht und darum den Posten bekommen soll?

Der APA-Chef Clemens Pig wurde vorgeladen. Krone-Hit-Chef Philipp König. ORF-Magazinchefin Lisa Totzauer – und Johannes Larcher, der sich auch auf den Job bewerben wird. Sie wissen nicht, wer das ist? Wusste ich bis vor wenigen Tagen auch nicht. Schade eigentlich, denn der Mann ist ziemlich genial, hat eine super internationale Karriere im Fernsehbusiness hingelegt, reĂŒssierte in den USA, war in der FĂŒhrungsriege des Streamingriesens HBO. Und will jetzt wieder zurĂŒck in seine Heimat.

Nur: Schaut nicht so aus, als ob er (obwohl ich persönlich finde, bisher der spannendste Kandidat) echte Chancen hĂ€tte. Der Kanzler soll seine Wahl nĂ€mlich lĂ€ngst getroffen haben. Und die fiel auf Clemens Pig. Ex-ProSiebenSat1-Vorstand Markus Breitenecker wurde meines Wissens nach gar nicht eingeladen, was er gemein finden soll, wie ich höre – und ich auch. (Komm auf einen Kaffee zu mir, Markus!)

Schleimspuren auf Tirols Bergen

Nichts gegen Pig. Ich mag den Mann, er ist ein lieber, anstĂ€ndiger Kollege – aber wie das vonstattengeht, ist schlicht absurd und wird tĂ€glich absurder: Pig ist Tiroler, und genießt die UnterstĂŒtzung von Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP). Der sprach gestern auf einer „Sonderedition“ des Mediengipfels in Seefeld: ĂŒber die Medien und nötige Reformen und Weiß-der-Kuckuck was. 

Dass die Medientage gerade jetzt stattfinden, ist außergewöhnlich. Normalerweise steigen sie im Herbst. Alle in der Branche munkeln bösartig: Der vorgezogene „Sondertermin“ sei die inoffizielle Krönung von Pig, die der Landeshauptmann selbst vornehmen will. Pig hielt ĂŒbrigens nach Mattle die zweite Keynote-Speech. Am Programm stand, es ginge um 80-Jahre APA. Niemand sonst dort bekam aber allein so viel BĂŒhne.

Die halbe Medienlandschaft ist dort. Die einen, um eine prĂ€ventive Schleimspur zu ziehen – immerhin werden bald weitere wichtige Jobs im ORF vergeben. Die anderen, um sich das Spektakel anzusehen. Ich bin ĂŒbrigens in Wien geblieben, ich hoffe auf die besten Fotos und Anekdoten per WhatsApp.

Subtil ist da gar nichts mehr

ZurĂŒck zum Kanzler und zur geplanten Inthronisierung. Erstens sieht man an dem Vorgehen wieder einmal, dass die ÖVP ĂŒberhaupt keinen Genierer mehr hat. Zweitens aber auch, dass die Partei ihr Handwerk verlernt hat. Zynisch gesagt: Wie um Himmels Willen kann man so etwas den Chef persönlich machen lassen, der sich damit so angreifbar macht? 

An sich wĂ€re das eine klassische Aufgabe fĂŒr den GeneralsekretĂ€r Nico Marchetti – aber der hat sich in der Causa bisher wenig ausgezeichnet. Er hat die Öffentlichkeit recht eindeutig wissen lassen, dass er Pig bevorzugt. Und soll den anderen Kandidaten auch in persönlichen GesprĂ€chen mehr oder weniger ausgerichtet haben, dass man sich eher nicht bewerben brauche. 

Der SPÖ-Stiftungsratsvorsitzende Heinz Lederer tut ĂŒbrigens Selbiges – wie man hört, tingelt der von Kandidatentermin zu Kandidatentermin und stellt Bedingungen fĂŒr seine Zustimmung, deponiert PersonalwĂŒnsche und so weiter. Freilich passieren alle diese Dinge außerhalb von offiziellen Hearings – sowas könnte man auch nicht laut sagen. Da eignen sich ruhige Nischen in ĂŒberteuerten Innenstadtlokalen doch viel besser. 

Vielleicht ist das in diesem Staat alles normal. Vielleicht bin ich naiv. Aber ich kann mich eines Gedankens nicht verwehren: „Bitte geht’s noch?“

Warum wĂŒnscht sich die Politik nicht so viele gute Kandidaten wie möglich – oder tut wenigstens so? Warum ermutigen sie nicht, sich einem Hearing zu stellen – und warum forciert man das Gegenteil? Davon abgesehen, dass die Politik Kandidaten (ich spare mir das Gendern, Frauen werden nicht ernsthaft in Betracht gezogen, auch wenn verlogenerweise in der Ausschreibung steht, dass Bewerbungen von Frauen besonders erwĂŒnscht sind) meiner Meinung nach sowieso gar nicht zu treffen hat – denn offiziell bestimmt noch immer der Stiftungsrat. 

Da sind wir wieder beim nĂ€chsten Konstruktionsfehler: Der wird nĂ€mlich auch von den Parteien beschickt, die dort sogenannte Freundeskreise bilden, die dann brav nach Klubzwang den Generaldirektor wĂ€hlen, der dann wiederum brav PersonalwĂŒnsche umsetzt, die vorher im Off ausgemacht worden sind. So war das zumindest bisher. 

Feindliche Stimmung im Freundeskreis

Jetzt wird es lustig: Wie profil aus Sitzungen der ÖVP- und SPÖ-Freundeskreise hört, scheint doch einigen StiftungsrĂ€ten das Verhalten des Vorsitzenden Heinz Lederer (SPÖ) und seines Stellvertreters Gregor SchĂŒtze (ÖVP) zu bunt zu werden. Beide sind intensiv in den Abgang von Roland Weißmann involviert und sind massiv in die Kritik geraten. Das wurde nicht besser, als man entdeckte, dass die beiden PR-Berater neben ihrem Job als Aufsichtsorgan im ORF auch ihren Brotjob auffĂ€llig intensiv ins Spiel brachten, was ihren Agenturen doch gelinde gesagt einige Vorteile beschert haben könnte. Es geht um AuftrĂ€ge und Vergaben.

Am Ende hat ihnen die gesamte Redaktion ĂŒber die gewĂ€hlten RedakteursrĂ€te das Misstrauen ausgesprochen. Ich wĂŒrde mich ja vor lauter Peinlichkeit vom KĂŒniglberg verrollen, das muss man mal schaffen – aber nicht so die beiden MĂ€nner. Sie können nicht gehen, sie mĂŒssen noch etwas fĂŒr ihre Parteien erledigen, die ihnen trotz aller Kritik brav die Stange halten: Die FĂŒhrungsposten im ORF mĂŒssen noch wie geplant vergeben werden. 

Der Widerstand unter den 35 StiftungsrĂ€ten, Teil dieses unwĂŒrdigen Schauspiels auf offener BĂŒhne zu sein, wĂ€chst. Offenbar haben doch einige etwas dagegen, Hearings zu inszenieren, um dann ohnehin zu tun, was der ÖVP-Kanzler vorher mit seinem SPÖ-Vize beschlossen hat. NĂ€mlich, Pig zu krönen (und gewisse andere Jobs an SPÖ-Favoriten zu verteilen). Im Stiftungsrat wollen sich offenbar nicht alle als willfĂ€hrige ParteigĂ€nger hinstellen lassen – und dann vielleicht in kritischen Medien wie profil vorkommen.

 Immerhin ist Stiftungsrat zu sein fast ein Ehrenamt. Immerhin hat man außerhalb des KĂŒnigl-Zauberbergs einen Ruf zu verteidigen. Also weisen sie die Vorsitzenden höflich darauf hin, dass die Wahlen ja geheim seien – Ă  la: „Ihr sagt mir nicht, was ich zu tun habe“. Außerdem hat der ein oder andere auch eingeworfen, dass Wahlen spĂ€ter angefochten werden können, wenn sie offenbar von Beginn an so geschoben sind. Das sei dieses Mal auch sehr wahrscheinlich.

Hohes Klagsrisiko

Stimmt. Protest kann nĂ€mlich nicht nur von unterlegenen Kandidaten eingelegt werden, mit denen man ja vielleicht noch irgendein Agreement finden könnte. Es schaut so aus: Die EU hat den „Digital Media Act“ verabschiedet. Dort sind gewisse Transparenzrichtlinien festgelegt, damit die UnabhĂ€ngigkeit von öffentlich-rechtlichen Sendern gewĂ€hrleistet ist. Das musste in nationales Recht ĂŒbersetzt werden. Und dort ist nun geregelt, dass ORF-Generaldirektoren-Wahlen a) transparent, b) nachvollziehbar und c) unabhĂ€ngig sein mĂŒssen. 

Tja. Das wird also nichts mit geheimer Wahl. Mit der Nachvollziehbarkeit könnte es schwierig werden, wenn Kandidaten wie Larcher, Totzauer oder Breitenecker jahrelange Erfahrung mit TV und Radio mitbringen, Pig aber nicht. (Netterweise hat man in der Ausschreibung eine derartige Erfahrung gar nicht verlangt, sondern nur eine „Digitalstrategie“ und „Erfahrung in der digitalen Transformation“) Und: Wie unabhĂ€ngig können Wahlen sein, wenn es Parteifreundeskreise gibt, und somit einen gewissen Zwang?

Das alles könnte anfechtbar sein, indem man die Kontrollbehörde des ORF, die KommAustria, spĂ€ter beauftragt zu prĂŒfen, ob bei dieser Wahl gegen ORF-Gesetz verstoßen wurde. Das kann zum Beispiel auch ein Bundesland anregen – und wie soll ich sagen: Da gibt es etwa einen burgenlĂ€ndischen SPÖ-Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil, bei dem der ehemalige Vize-Chef der KommAustria, Florian Philapitsch, den Verfassungsdienst leitet, ein nerdiger Jurist mit großem Fachwissen, der schon einmal eine vom Burgenland eingebrachte Verfassungsklage gegen die politische Besetzung des ORF-Stiftungsrates beim Verfassungsgerichtshof eingebracht und gewonnen hat.

Man sagt ĂŒbrigens, dass Philapitsch bei der KommAustria nicht wiederbestellt wurde, weil er das mit den ORF-Gesetzen ernst nahm. Zu ernst fĂŒr manche. Gerade richtig fĂŒr den Geschmack Doskozils, der ohnehin keinen Konflikt mit der eigenen Partei rund um den ORF scheut.

Manchmal muss man loslassen

Wenn ich Christian Stocker wĂ€re, wĂŒrde ich mir ĂŒberlegen, ob das alles dafĂŒr steht. Ob er nicht seinen Ruf damit ramponiert – und den von Pig gleich mit, der eigentlich gar nichts dafĂŒr kann und dem das alles so wie ich ihn kenne auch sicher nicht recht ist. Ob Stocker mit diesem Verhalten nicht Klischees zu seiner Partei untermauert, die zuletzt a) gerichtlich bestĂ€tigt stimmten und b) viele Stimmen gekostet haben. Oder ob man nicht doch einfach ein wenig etwas loslassen und Wettbewerb zulassen sollte. 

Weil was man dort auch noch nicht verstanden hat: Der ORF ist in einem echt schlechten Zustand – in vielerlei Hinsicht. Vielleicht ist es die letzte Chance, etwas wirklich VernĂŒnftiges daraus zu machen. Das geht aber nur, mit mehr UnabhĂ€ngigkeit. Offenbar hat die Politik aber große VerlustĂ€ngste, die sich auch durch Gerichtsurteile nur schwer therapieren lassen.

TAGESPROGRAMM

Was heute passieren wird

Stocker stellt außenpolitische Doktrin vor

Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) wird am Abschlusstag des Europaforums in der Wachau seine Sicht auf die außenpolitische Doktrin Österreichs fĂŒr die kommenden 30 Jahre vorstellen und darĂŒber mit dem ehemaligen NATO-GeneralsekretĂ€r Anders Fogh Rasmussen sprechen. Inhaltlich wird er dabei wohl an Österreichs NeutralitĂ€t festhalten, aber auch darauf hinweisen, dass diese keinen Schutz biete.

EU-Finanzminister-Treffen auf Zypern

In Nikosia treffen sich heute die Eurogruppen-Finanzminister, im Anschluss findet bis Samstag ein informeller Rat der EU-Wirtschafts- und Finanzminister (Ecofin) statt. FĂŒr Österreich ist Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) vor Ort. Thematisch geht es um makroökonomische Entwicklungen, WettbewerbsfĂ€higkeit und den digitalen Euro.

OECD stellt UmweltprĂŒfbericht fĂŒr Österreich vor

Die OECD-ÜberprĂŒfung erfolgt nur circa alle 10 Jahre. Ein Schwerpunkt soll dabei auf die Kreislaufwirtschaft gelegt werden. Der Bericht soll außerdem Empfehlungen enthalten, die Österreich dabei helfen sollen, Fortschritte in seiner Umweltpolitik zu machen. Jaime de Bourbon de Parme, Direktor des OECD-Direktorats fĂŒr Umwelt, wird die Ergebnisse der Studie gemeinsam mit Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) prĂ€sentieren.

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PFLICHTLEKTÜRE

„Sarajevo Safari“: Ermittlungen gegen zwei Österreicher wegen Sniper-Tourismus

Von Daniela Breơčaković

Laut Ermittlerkreisen sollen ein rund 60-jÀhriger Niederösterreicher und ein weiterer Mann aus seinem Umfeld als Sniper-Touristen in Sarajevo beteiligt gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft Krems hat Ermittlungen aufgenommen.

Mehr lesen Sie hier →


ZAHL DES TAGES

2,9

Wer als arm gilt, ist genauestens definiert: 2,9 Prozent der österreichischen Bevölkerung sind „erheblich materiell und sozial benachteiligt“. Wie leben diese Menschen und wie kommen sie ĂŒber die Runden?

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ZITAT DES TAGES

„Wir dĂŒrfen außerhalb der CEU keine andere BeschĂ€ftigung ausĂŒben, ohne dafĂŒr eine schriftliche Genehmigung einzuholen. Wir benötigen auch eine Genehmigung, um Urlaub zu nehmen oder Wien aus irgendeinem Grund zu verlassen“

Isabela HĂŒmmelgen

Vorsitzende der Student Union an der CEU

Die vom Philanthropen George Soros gegrĂŒndete Central European University (CEU) in Wien steht in der Kritik: Doktoranden sollen systematisch in die ScheinselbststĂ€ndigkeit gedrĂ€ngt worden sein. Die Hochschule bestreitet die VorwĂŒrfe.

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RANDOM FAKTEN

„UnbegrĂŒndetes Stehenbleiben“ war nicht immer erlaubt

2022 strich die damalige Verkehrsministerin Leonore Gewessler (GrĂŒne) den §78 StVO lit. c, der „unbegrĂŒndetes Stehenbleiben“ auf Gehsteigen verbot. Der Paragraf galt als umstritten. Manche munkeln, die Wiener Polizei nutzte den Paragrafen, um „UnerwĂŒnschte“ vom Karlsplatz zu vertreiben.

FEIERABEND

Was Sie am Wochenende machen könnten

Von Franziska Dzugan

🎤Zum Feiern: Die Wiener Festwochen – Patti Smith, die Superheldin des US-Punk eröffnet das Festival heute Abend auf dem Heldenplatz (Eintritt frei). Ab 21.20 Uhr musiziert Smith mit dem Schmusechor und der Festwochen-Band Gods Republic. Dabei treffe „Gospel auf Punk, Klassik auf Schlager, neue auf alte Gött:innen“, versprechen die Veranstalter. Zu sehen ist das Spektakel zeitversetzt ab 22.35 Uhr auch auf ORF 2 und 3sat. FĂŒr die Afterparty oder die nĂ€chsten Tage sei die Festivalzentrale empfohlen, die heuer im Badeschiff auf dem Donaukanal residiert (tĂ€glich Programm ab 16 Uhr). 

Zum Programm →

🎬Im Kino: „La cache“ – Das heißt ĂŒbersetzt „das Versteck, der Schlupfwinkel“ – und genau darum geht es in diesem neuen französischen Film: WĂ€hrend seine Eltern im Mai 1968 mit den Studierenden auf die Barrikaden steigen, zieht der neunjĂ€hrige ErzĂ€hler in die Pariser Wohnung seiner Großeltern. profil-Kulturchef Stefan Grissemann sprach mit Regisseur Lionel Baier ĂŒber die chaotischen Dreharbeiten und den großartigen, mittlerweile verstorbenen Michel Blanc, der den Großvater spielt.

Zum Nachlesen →

🌊 Zum Traunsee fahren – Zum Baden ist er wohl vielen noch zu kalt, Autos beim Schwimmen Zusehen dĂŒrfte aber gehen: Seit den 1960er-Jahren wird im Salzkammergut ein jĂ€hrliches Schwimmwagen-Treffen veranstaltet, heuer ist der Traunsee dran. Start ist am Samstag in Ebensee. Gute Aussichten auf das Treiben gibt es laut „Bezirkszeitung“ auch in Traunkirchen, AltmĂŒnster und Gmunden.

Mehr Informationen →

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